Zufallspitze
Der dritthöchste Gipfel liegt eingebettet im Nationalpark Stilferjoch
Die Zufallspitze (ital. Monte Cevedale) ist der höchste Berg des Trentino und ist Teil der rätischen Alpen. Nach dem Ortler selbst und der Königsspitze, ist die Zufallspitze der höchste Berg der Ortlergruppe mit rund 3.769 m.ü.d.M. Teil des Nationarlparkes Stilfserjoch, liegt die Zufallspitze in drei italienischen Provinzen: Lombardai, Trentino und Südtirol.
Der imposante Berg besteht aus 3 Spitzen: die Hauptspitze und die südliche und nördliche Zufallspitze. Die südliche Zufallspitze markiert außerdem auch noch das Dreiländereck der Provinzen Trentino, Südtirol und Sondrio.
Die Zufallspitze gilt als höchster Skitourenberg der Ortlergruppe. Man kann hier nämlich, bei guten Verhältnissen, mit Ski bis ganz nach oben auf den Gipfel gelangen. Auch Wanderer dürfen sich freuen. Die Aufstiege sind alle nur mäßig schwierig, führen jedoch über Gletscher, erfordern somit etwas Vorsicht.
Im Gebirgskrieg zwischen 1915 und 1918 verlief die italienisch-österreichische Frontlinie etwas nördlich des Cevedale. Je nach Schneehöhe kann man hier noch Reste der ehemaligen Station der Frontkämpfer sehen…
Die Erstbesteigung des Gipfels wurde im Jahre 1865 von den Alpinisten Julius von Payer, J. Pinggera und J. Reinstadler unternommen.

