Nanno
In Nanno, einem kleinen Dorf, kann man sich von der Legende verzaubern lassen, die sich um das Schloss von Nanno rankt.
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Das Dörfchen Nanno ist eines der ältesten Orte des ganzen Nonstales. Davon zeugen Funde römischer Münzen aus verschiedenen Epochen. Nanno ist aber auch als Namensgeber für eine besondere Art von Axt bekannt, die bis ins 8. Jahrhundert v. Chr. im Trentino und den angrenzenden Gebieten gebräuchlich war.
Von großer Bedeutung im Gemeindegebiet von Nanno ist das Schloss, Castel Nanno, das ursprünglich im Mittelalter erbaut wurde. Mitte des 16. Jahrhunderts wurde es neu aufgebaut. In seinem Äußeren lehnt sich dieses Schloss mit seiner zinnengekrönten Ringmauer und seinen vier Wachtürmen sehr an die Richtlinien der italienischen Renaissance an.
Um Castel Nanno rankt sich aber auch die Legende der Liebesgeschichte zwischen Melisenda und Ludovico. Beide wurden lebendig im Schloss eingemauert, da sie eine verbotene Liebesbeziehung führten. Sehenswert ist auch die Kirche Santo Biagio, die auf einer früheren Kirche erbaut wurde. Der Kirchturm wurde von der früheren Kirche übernommen, befindet sich aber etwas abseits vom übrigen Gebäude.

